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“Hugin & Munin” – die Single zum neuen Album von Corvus Corax ist da!

Jeden Morgen ließ der Göttervater Odin seine beiden Raben Hugin (der Gedanke) und Munin (die Erinnerung) über die Welt fliegen und sich berichten, was sie in der Weite erspäht hatten. Düstere Kunde war es meist, von Kriegen und Mord, von Missetaten und Leid, vom langsamen Welken der Welt bis hin zum Vergehen der Götter, die ihm die beiden Raben mit den sprechenden Namen zu berichten hatten. Und doch verbirgt sich im nahenden Niedergang auch immer der Beginn neuer Blüte…

Corvus Corax steigen in der Single zum neuen Album Skål (Release 27. Juli) erneut hinab in die nordische Sagen- und Götterwelt, um in altnordischer Sprache den beiden göttlichen Helfern ein Denkmal zu setzen. Stark und mächtig dröhnen die Dudelsäcke und schlagen die Trommeln in diesem Lied wie aus uralter Zeit, getragen von Melancholie um das Vergangene und doch mit kräftigen Flügelschlägen der Zukunft entgegenstrebend. Nicht nur die Geschichte von Hugin und Munin stammt aus Island, mit der Opernsängerin Arndis Halla (u.a. Apassionata) haben sich Corvus Corax die Stimme des Eiswinds aus dem hohen Norden für den Gesang dazugeholt. Mit „Gedanke“ und „Erinnerung“ haben sich die „Raben“, die Könige der Spielleute, nicht zufällig zwei Raben zum Vorbild genommen: Auf musikalischen Schwingen geht es auf eine mystische Reise, ziehen Corvus Corax mit „Hugin & Munin“ ihr Publikum hinein in das kommende Album, das zu den Wurzeln zurückkehrt – den Wurzeln der Musik, den Wurzeln der Seele im Mythos, ja den Wurzeln des Denkens und Erinnerns selbst.

“Der Fluch des Drachen” – Release in Kaltenberg!

Der Flug des Drachen Almbumcover

Wenn Raben und Drachen gemeinsam ein Ei legen, dann muss Magie im Spiel sein – heute wird das verzauberte Küken schlüpfen: Corvus Corax stellt sein neuestes Projekt, das Fantastical “Der Fluch des Drachen“, offiziell vor! Auf der Rabenbühne der Kaltenberger Ritterspiele wird heute der Release des “Fantasticals” gefeiert, von und mit Corvus Corax, geschrieben von Markus Heitz, gesprochen von Johannes Steck und mit einer Reihe illustrer Gaststars und -musiker. Mittelaltermusik, Fantasy, Hörbuch und Musical in einem, dazu die Liveshow auf Tour – mit “Der Fluch des Drachen” werden neue Wege beschritten und doch auch die Tradition gewahrt. Seit langen Jahren sind die “Raben” unverzichtbare Stammgäste der Kaltenberger Ritterspiele, und so ist es ihnen eine Herzensangelegenheit, ihr neues Großprojekt auch in ihrer “zweiten Heimat” vorzustellen. Man darf gespannt sein, was der Abend bringt… einen Ein- und Überblick auf das Projekt liefert dieses Video:

“Der Fluch des Drachen” – das Fantastical erscheint im Juli

Der Fluch des Drachen Albumcover

 

Vielleicht kann sich nicht jeder sofort etwas unter einem Fantastical vorstellen, doch es trifft den Kern: „Der Fluch des Drachen“ vereint die Opulenz eines energetischen Musicals mit der Wucht und Dramatik einer fulminanten Fantasy-Geschichte. Laut Definition steht Musical für eine populäre Musiktheaterform, die Musik, Schauspiel und Gesang verbindet. Fantasy gilt als Genre der Phantastik, dessen Wurzeln sich in der Mythologie und den Sagen finden. Der Fluch des Drachen bietet beides – willkommen in der Welt des Fantasticals. Ein Ding, das wirklich so neu wie groß ist, weil es bestens bekannte Akteure verschiedener fantastischer Sparten zu einem neuen Genre vereint: Das Jahr 2017 wird dereinst als Gründungsjahr des Fantasticals bezeichnet werden.

Da ist zunächst der packende Plot, der von keinem Geringeren als Markus Heitz kommt. Heitz zählt mit einer Gesamtauflage von 4,6 Millionen Büchern zu den populärsten Phantastik-Autoren des Landes, dessen Output bald schon nicht mehr in Bänden, sondern Regalmetern gemessen werden wird. Seinen Durchbruch erzielte er Anfang der Nullerjahre mit dem Fantasy-Roman „Die Zwerge“, der heute ebenso wie die Ulldart- oder Albae-Saga zur vielbändigen Fortsetzungsreihe mutierte. Er schuf aber auch sehr viele weitere Thriller, Erzählungen und anderes, das international übersetzt wurde. Von seinen über 40 Romanen standen mehr als die Hälfte auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Von Heitz’ Geschichten kommt man schwer wieder los, stets sind sie von ungeheurer Sogkraft geprägt. Das Aussparen gängiger Fantasyklischees hat er sich zum Alleinstellungsmerkmal gemacht. Das hohe Qualitätslevel wird eins zu eins auch musikalisch umgesetzt:

Corvus Corax, die Könige der Spielleute, haben die Musik geschrieben. Epische Elemente und Klangcollagen, die an Soundtracks erinnern, treffen auf authentische Musik des tatsächlichen Mittelalters und diese wieder auf popmusikalische Strukturen und Melodiebögen aus der Jetztzeit, wie man sie von der Band noch nie gehört hat. Unter der Ägide der Produzenten Ingo Politz und Marcus Gorstein entstand eine Mischung, die atmosphärisch dicht ist, dabei auch bei längerer Handlung nie langweilt und darüber hinaus mehr als einen Ohrwurm abwirft. Jede Figur wird mit Worten und Musik charakterisiert, beides ergänzt sich perfekt und ist ohneeinander nicht vorstellbar. Die Musik unterbricht den Erzählstrang nicht, sondern erzählt ihn weiter.

Corvus Corax sind in und mit der Mittelalterszene groß geworden. Längst gibt es das hartnäckige Gerücht, dass sie die heute allerorten boomenden Mittelaltermärkte damals als Kulisse für ihre Musik erfunden haben. Insider halten das nicht für ausgeschlossen. Musikalisch war ihre Basis das gewissenhafte Studium nicht nur der Überlieferungen an Noten (eher dürftig) und Texten aus dem Mittelalter, sondern auch des Instrumentenbaus. Ihr Ehrgeiz war und ist zu wissen und den Hörern zu vermitteln, wie es wirklich geklungen hat.

Gleichzeitig waren Corvus Corax immer bereit, neue Wege zu gehen: Es gab Ausflüge zu Bratzgitarren und Elektronika, Kollaborationen mit Chören und Sinfonikern, Filmmusiken in Zusammenarbeit mit Hans Zimmer, Soundtracks für Computerspiele – jetzt haben die Kolkraben wieder die Nase vorn und begründen mit dem Fantastical „Der Fluch des Drachen“ ein neues Genre.

Und es braucht noch jemanden, der uns die Geschichte erzählt. Dieser Erzähler ist der Motor hinter dem gewichtigen Projekt: Johannes Steck ist ein deutscher Schauspieler, der an einigen namhaften Theatern arbeitete und dem TV-Junkie durch etliche Serien bekannt ist. In der Fantasy-Gemeinde ist er eine feste Größe, weil er sehr viele Genre-Romane und -Serien für Hörbücher eingelesen hat, meist in seinem eigenen Tonstudio. Er ist der Erzähler des Kaltenberger Ritterturniers und hat auch diverse Erfahrungen mit Fantasy auf Livebühnen. Steck ist die „Stimme der Fantasy“ und des Drachenfluchs. Dass diese Kreativzellen zu einander fanden, ist nicht zufällig. Zwischen Corvus Corax´ Castus und Johannes Steck keimte zum ersten Mal die Idee zu dieser Geschichte und ihrer literarisch /theatralisch / musikalischen Umsetzung, als sie bei der szenischen Umsetzung von Motiven aus der erwähnten „Zwerge“-Saga auf der Bühne standen. Das war eine mehr oder weniger opulent gerahmte Lesung. Doch sie spürten, dass die Zeit reif war für den großen Wurf.

„In einer Zeit, als die Dunkelheit noch gefürchtet wurde“ beginnt die lange, geheimnisvolle Story um Ehre und Schurkerei, Treue und Verrat, Glauben und Macht. Es geht um Krone und Reich, um Kampf und Gefahr – am guten Ende wird die ehrliche, tapfere Schar natürlich die bösen, mächtigen Heerscharen besiegen. Konkret wird die Geschichte des fleißigen Schmieds Adamas erzählt, der weder Böses will noch ahnt und trotzdem plötzlich sieben Aufgaben, die es in sich haben, lösen muss, um ein Königreich zu erringen. Doch der amtierende König, der seinen Thron nicht abgeben will, hat tückische Fallen gestellt. Seine willfährigen Helfer sind ein gefährlicher Krieger und weitere ziemlich gruseleske Geschöpfe. Aber was so ein robuster Schmied ist, der kann einiges vertragen und auch austeilen. Am Ende geht es nie nur um die Krone allein, sondern auch um die Hand der dazu gehörigen Königstochter. Und hier beginnt das größte Abenteuer, das Menschen zu bestehen regelmäßig aufgegeben wird, an dessen Ende vollkommenes Glück oder trostlose Trauer in Einsamkeit stehen können: Das Abenteuer der Liebe. Mit großer Sorgfalt wurde auch bei der Besetzungswahl agiert, allesamt bekannte Namen konnten verpflichtet werden: Alea der Bescheidene ist sonst Sänger der weithin bekannten Mittelalter-Band „Saltatio Mortis“, Holly Loose kennt man als Frontmann der Crossover-Geigen-Fraktion „Letzte Instanz“. Ji-In Cho ist die bezaubernde koreanische Röhre der Aachener Symphonic-Metaller „Krypteria“ und der Modern-Rockband „And then she came“, Birgit Ines Muggenthaler-Schmack bereichert mit ihrem Flötenspiel sonst Schandmaul und die Potsdamer Musical-Sängerin Maxi Kerber ist bekannt von „Die Betties“. Nicht zuletzt sind die überaus erfolgreiche Pagan-Folk-Band „Faun“ komplett dabei sowie ihre ehemalige Sängerin Katja Moslehner.

Die gelungene Symbiose aus spannender Handlung, mitreißender Musik und fantasievoller Ausstattung wird als Komplett-Dreifach-CD und Musik-Einzel-CD veröffentlicht. Und natürlich muss dieses Fantastical auf die Bühnen. Corvus Corax und ihr auf jeder Position optimal besetztes Ensemble starten im Winter 2017/18 die erste „Der Fluch des Drachen“-Tournee.