Schlagwort: Steampunk

„Klingen aus blankem Stahl“ – das neue Musikvideo von Liliath!

Das bunt glänzende Schimmern von Seifenblasen im goldenen Sonnenschein, das am schönsten funkelt, kurz bevor sie zerplatzen … Mit Liliath bekommt diese wohlig-warme Spielerei der permanenten Existenzangst eine musikalische Form! Im Zauberbann von Musik und Bühnenshow verschwimmt die Welt – ist man noch vor, oder ist man schon in der Seifenblase? Sieht man sich von innen oder von außen? In ständig neuen Perspektiven will das Spiel um das Erschaffen an sich, gepaart mit permanenten Tabubrechungen und überraschenden Grenzentdeckungen, die Bühnen dieser Welt erobern – als Tor in eine andere Welt.

Liliath – „Klingen aus blankem Stahl“

Von viktorianischen Kostümen über postmoderne Videoprojektionen, von Filmmusik über Steampunk, von Gothic, Soul und einem anarchischen Hauch von Hyper-Jazz zu klassischer Geige und diversen Avantgarde-Einschlägen – Liliath begnügt sich nicht mit nur einer verbotenen Frucht, sondern erntet den ganzen paradiesischen Baum ab. Das Ergebnis ist, wie einst ein gewisser Apfel, unwiderstehlich …

Mit „Klingen aus blankem Stahl“ legen Liliath jetzt ein Musikvideo vor, das die Schärfe des Lebens musikalisch umsetzt: Mit schnellen Schnitten verändert sich die Welt, und was gerade noch fester Boden unter den Füßen war, wird zur trügerischen Spiegelung in einer vorbeisausenden Klinge. Im bezaubernden Verwirrspiel zwischen Klang und Klinge löst sich die Welt auf – und setzt sich wieder neu zusammen, mal von Schnittwunden vernarbt und mal durch Befreiungsschläge erlöst von alter Last und bereit zu neuem Grün. Kalt und unbarmherzig wird man von Klingen geschnitten, mit Entschlusskraft und Wagemut schneidet man selbst sein Leben in Form – mit glockenheller Stimme entführt Sängerin Miriam Arens als das Mädchen mit den Scherenhänden die Hörenden in die Träume der Seele …

Links:

Liliath auf Facebook: https://www.facebook.com/liliathofficial/

Liliath auf Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCNFEFwSs24N5Fa6iXU7w2pw

Liliath auf Instagram: https://www.instagram.com/liliath_munich/

Von und mit Coppelius – die erste Steampunkoper der Welt wieder auf der Bühne!

Ob sie Iron Maiden covern oder ihre eigenen Kompositionen auf die Bühne bringen – der einzigartige Sound von Coppelius bereichert seit Jahren die Bühnen und zieht Metalfans, Mittelalterszene, Steampunk- und Gothicliebhaber gleichermaßen in den Bann. Ihr „Kammerchore“, Metal vom feinsten dargeboten mit Cello und Klarinette, stilecht mit Frack und Zylinder, macht die Band seit langem unverwechselbar. Nach einem Jahr der „Bühnenabstinenz“ sind sie nun zurück – nicht nur auf den Festivalbühnen des Landes, sondern auch auf der Opernbühne!

Nach zwei Jahren wird „Klein Zaches, genannt Zinnober“ wieder aufgeführt – nach einer Novelle des großen E.T.A. Hoffmann präsentierte das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen 2015 die gleichnamige Oper. „Coppelius“ haben nicht nur den Bandnamen den Werken des großen Meisters der Schauermärchen und schwarzen Gruselgeschichten entnommen, sondern zitieren und verehren den düsteren Romantiker immer wieder in ihren Texten. Nun setzten sie seine Erzählung als Oper um: Coppelius komponierte, Coppelius musiziert (zusammen mit der Neuen Philharmonie Westfalen) und Coppelius steht in zahlreichen Rollen auf der Bühne – „Klein Zaches“ selbst sowie den Autor E.T.A. Hoffmann verkörpert der geniale Rüdiger Frank.

Die Entzauberung der Welt – in Dampf und Kolbenstampfen wird sie Wirklichkeit und findet treffsicher im Steampunk, der die Maschinenwelt heraufbeschwört und doch von der Phantastik hinter den Dingen träumt, die perfekte Metapher, um den Stoff in unsere Gegenwart zu holen. Ein einzigartiges Projekt, das Opernfans wie Szenegänger gleichermaßen in seinen irrwitzigen Bann zog. Schon vor zwei Jahren zeigten sich Fans und Kritiker begeistert:

„Die Bühne des Gelsenkirchener Musiktheaters im Revier feierte mit der Welt ersten Steampunk-Oper eine völlig abgedrehte, verrockte und furiose Uraufführung. Das bildgewaltige zweistündige Spektakel ,Klein Zaches, genannt Zinnober‘ aus dem Dampfmaschinen-Zeitalter elektrisierte das Publikum bis zu den Haarspitzen.“ (Der Westen, 15.11.2015)

„Wenn dem Steampunker etwas gefällt, brüllt er hinterher „Weiter so!“. Man darf sich anschließen.“ (Deutsche Bühne, 16.11.2015)

– und einhellig wurde vor allem eines kritisiert: Zu wenig und zu kurz seien die Möglichkeiten gewesen, das Spektakel zu genießen. Dem wurde nun abgeholfen: An fünf Terminen ist die Oper dieses Jahr erneut zu sehen. Coppelius hilft wieder! Die Maschine steht erneut unter Dampf!

08. September 2018, 19.00 Uhr

09. September 2018, 15.00 Uhr

30. September 2018, 18.00 Uhr

01. Dezember 2018, 19.30 Uhr

31. Dezember 2018, 19.00 Uhr

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