„John Maynard“ – die erste Single zu Holly Looses Solo-Album „Melancholia“ ist da!

Zwölf Songs werden es sein, zwölf Musikvideos wird es dazu geben, und zwölf Monate lang wird an jedem Monatsersten ein Video veröffentlicht – Sänger Holly Loose, seit über einem Jahrzehnt Frontmann der „Letzten Instanz“, ist mal wieder für eine Überraschung gut. Seit langem schon hatte Holly, als Musiker, aber auch als Autor vielseitig unterwegs, die Idee zu einem Soloalbum: „Melancholia“ erscheint am 23. November. Heute also das erste von 12 außergewöhnlichen Videos:

Der Auftakt zu Holly Looses Soloalbum rammt mit Macht ein Zeichen in den Sand: Mit „John Maynard“ vertont Holly die weit über hundert Jahre alte Ballade Theodor Fontanes, das große Heldenlied vom Steuermann, der sein Leben opfert, um Schiff, Passagiere und Crew zu retten. Da ist nichts ironisch gebrochen, da wird nichts relativiert, da ist das Pathos echt, da gibt es keine Grautöne und keinen doppelten Boden: „John Maynard“ ist Heldenverehrung pur, ein Lob- und Preislied auf Pflichterfüllung und Loyalität, Dienst an der guten Sache und Selbstlosigkeit – ein Lied von einem mutigen Mann, nicht mehr und nicht weniger.

Ein zeitlos grandioser Text, der in unserer Zeit des Zweifels und der Vieldeutigkeit aus dem Rahmen fällt: Holly Loose holt den Seemann aus seinem nassen Grab, setzt ihm ein ehrliches musikalisches Denkmal mit gewohnt tiefer Rockröhre, hart und doch einfühlsam. Angst um und Bewunderung für den Steuermann, das Lob seiner Taten und die Trauer um seinen Verlust: Mit minimalistischen Mitteln und genau darum so treffend und bewegend machen Song und Video klar, wohin das Album „Melancholia“ die Segel gesetzt hat: Auf ein düsteres Meer, doch vor allem ein Meer, das Raum und Zeit für Trauer und Nachdenklichkeit, Ernsthaftigkeit und Innehalten bietet. Wie bei John Maynard ist es eine beängstigende, manchmal eine verzweifelte, stets notwendige Fahrt, für die es vor allem eines braucht: Mut.

Download und Streaming der Single unter:

Spotify: https://spoti.fi/2kFzXPe

Apple: https://apple.co/2Jlt6Zn

Amazon: https://amzn.to/2Jku5sU

Google: https://bit.ly/2LObjIB

 

“I’ll be there” – mit Oliver Berkes in den Sommer

Auf Herkunft “Miami” könnte man bei “I’ll be there” ad hoc tippen, doch es verhält sich anders. Oliver Berkes wurde in Nürnberg geboren und wuchs seit seinem 5. Lebensjahr in Ungarn auf. In einer Künstlerfamilie: die Mutter Musicalschauspielerin, der Großvater leitender Posaunist beim ungarischen Rundfunk – die grundsätzliche Richtung war also vorgegeben. An dem Tag, als Oliver als Kind am Frühstückstisch einen Christina Aguilera Titel mitsang, entschuldigte ihn seine Mutter spontan vom Schulunterricht. Und schon rasch folgten zahlreiche TV-Auftritte, von The Voice bis zum ESC-Vorentscheid.

Doch Oliver Berkes ist nicht nur leidenschaftlicher Performer, sondern auch ein außergewöhnlich talentierter Songwriter. “I’ll be there” stammt aus seiner Feder. Die Idee wurde am Klavier mit Gesang entwickelt und im SilverHill Studio in Budapest zusammen mit seinem Producer Arnold Vígh zu einer bestechenden Latino-Sommer-Pop Nummer von internationalem Format entwickelt.

Der Song handelt von einem hoffnungslos verliebten, romantischen Mann, der in jeder Situation und in jedem Moment für die Liebe seines Lebens da ist. Der von Oliver Berkes verfasste Text kann dabei durchaus autobiografisch verstanden werden.

Zusammen mit dem Single Edit der Originalversion  wird der Sean Darin Remix veröffentlicht, sowie eine “acoustic version”, Oliver Berkes begleitet mit Akustikgitarre, was die musikalische Bandbreite vervollständigt. Oliver Berkes‘ Debutalbum ist in Vorbereitung!

“Hugin & Munin” – die Single zum neuen Album von Corvus Corax ist da!

Jeden Morgen ließ der Göttervater Odin seine beiden Raben Hugin (der Gedanke) und Munin (die Erinnerung) über die Welt fliegen und sich berichten, was sie in der Weite erspäht hatten. Düstere Kunde war es meist, von Kriegen und Mord, von Missetaten und Leid, vom langsamen Welken der Welt bis hin zum Vergehen der Götter, die ihm die beiden Raben mit den sprechenden Namen zu berichten hatten. Und doch verbirgt sich im nahenden Niedergang auch immer der Beginn neuer Blüte…

Corvus Corax steigen in der Single zum neuen Album Skål (Release 27. Juli) erneut hinab in die nordische Sagen- und Götterwelt, um in altnordischer Sprache den beiden göttlichen Helfern ein Denkmal zu setzen. Stark und mächtig dröhnen die Dudelsäcke und schlagen die Trommeln in diesem Lied wie aus uralter Zeit, getragen von Melancholie um das Vergangene und doch mit kräftigen Flügelschlägen der Zukunft entgegenstrebend. Nicht nur die Geschichte von Hugin und Munin stammt aus Island, mit der Opernsängerin Arndis Halla (u.a. Apassionata) haben sich Corvus Corax die Stimme des Eiswinds aus dem hohen Norden für den Gesang dazugeholt. Mit „Gedanke“ und „Erinnerung“ haben sich die „Raben“, die Könige der Spielleute, nicht zufällig zwei Raben zum Vorbild genommen: Auf musikalischen Schwingen geht es auf eine mystische Reise, ziehen Corvus Corax mit „Hugin & Munin“ ihr Publikum hinein in das kommende Album, das zu den Wurzeln zurückkehrt – den Wurzeln der Musik, den Wurzeln der Seele im Mythos, ja den Wurzeln des Denkens und Erinnerns selbst.